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Urlaub in der Villa Brunner in Flic en FlacMauritius, wo liegt das eigentlich?Mauritius ist eine wunderschöne, nicht allzu große Insel, im Indischen Ozean. Zu Recht wird dieser Fleck Erde von vielen Menschen als "Perle des Ozeans" bezeichnet. Wir flogen an einem typischen, deutschen, verregneten Septembertag in Frankfurt ab. Unser Flieger startete am Abend und am nächsten Morgen, nach 11,5 Stunden Flug, landeten wir auf Mauritius. Ein wunderbares und doch komisches Gefühl zugleich, aus dem Flugzeug zu steigen und in einer anderen Welt zu sein. Kurze Zeit später saßen wir bei Herrn Brunner im Auto und fuhren auf der einzigen mauritianischen Autobahn Richtung Flic en Flac. Die Straße mit ihren leichten Unebenheiten war von saftiggrünen Zuckerrohrfeldern umgeben. Als wir an der Villa Brunner ankamen wartete schon ein Frühstück auf uns. Unsere Wohnung war im ersten Stock und von unserem Balkon hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf das Meer. Hier beobachteten wir eines morgens während dem Frühstück eine Delphinschar. In der Wohnung, die für zwei Personen sehr geräumig ist, fehlt es wirklich an nichts. Kurz nach dem Frühstück zog es uns gleich Richtung Wasser. Mit den Fahrrädern, die zur Wohnung gehörten, waren wir in 10 Minuten am Strand von Flic en Flac. Als wir auf die Uferstraße einbogen, lag das erste Mal der wunderschöne Strand mit dem türkisblauen, klaren Wasser vor uns. Schwimmen ist hier ein Traum und es wird einfach niemandem zu kalt im Wasser. Ein Riff in einiger Entfernung sorgt dafür, dass am Ufer fast keine Wellen ankommen. Mit der Taucherbrille und dem Schnorchel erkundeten wir die beeindruckende Unterwasserwelt. Wir mussten gar nicht weit hinaus schwimmen um von bunten Fischen in allen erdenklichen Farben und Formen umgeben zu sein. Der helle, feine Stand eignete sich wunderbar zum Beach-Ball spielen. Jeden Vormittag parkte der Wagen mit der Aufschrift "Chez Maman" am Strandparkplatz und verkaufte frische Ananas, Kokosnüsse, Mangos und vieles mehr. Der Geschmack war einfach wunderbar. An Werktagen konnte man die Menschen am Stand abzählen, am Wochenende jedoch strömten alle Mauritianer an den Strand von Flic en Flac. Sie badeten, spielten, picknickten und redeten. Es entstand ein buntes Treiben. Für die Verständigung mit den Einheimischen war es für uns von sehr großem Vorteil, dass wir wie alle Mauritianer, Französisch sprechen. Natürlich fallen Europäer dort in jeder Menschenmenge auf und anfangs hat man manchmal vielleicht das Bedürfnis wieder einfach wie in einer deutschen Großstadt in der morgendlichen Menschenmenge, in der U-Bahn, unterzutauchen. Aber da wir wirklich freundlich behandelt wurden, machte uns das bald nichts mehr aus. Unsere erste Busfahrt nach Port Louis war ein wirkliches Erlebnis und wir würden jedem weiterempfehlen dort Bus zu fahren, denn nur so erlebt man das alltägliche Leben auf Mauritius. Wir warteten geduldig an der Bushaltestelle, an der es keinen Fahrplan gab, denn eines sollte man wissen, Pläne scheinen in dieser ruhigen, warmen Atmosphäre einfach überflüssig. Alles läuft und bewegt sich, aber eben etwas langsamer und gemütlicher als wir es gewohnt sind. Als ein Bus, auf dessen Leinenrolle vorne rechts oben "Port Louis" geschrieben stand, anhielt und ein netter Schaffner uns hinein bat, stiegen wir ein. Der Bus war schon etwas älter und aufgrund der Straßenoberflächen wackelte es manchmal ziemlich und jeder suchte sich so schnell wie möglich einen Sitzplatz. So saßen wir zuerst zu zweit, bald zu dritt auf einer schmalen Bank und schauten uns die Landschaft, die an uns vorbeizog, an. Als wir aussteigen wollten, zogen wir an der Schnur, die über dem Fenster entlang gespannt war, und eine kleine Glocke beim Fahrer läutete. Von diesem Tag an fuhren wir jede längere Strecke mit dem Bus und wir hatten immer sehr viel Spaß. Da wir das mauritianische Leben kennen lernen wollten, konnten wir die Marktbesuche natürlich nicht auslassen, so waren wir auf dem Lebensmittelmarkt in Port Louis. Es ist beeindruckend wie viele frische Frucht- und Gemüsesorten, in allen Farben schimmernd, an den Ständen zu Pyramiden aufgetürmt sind. Es herrscht hier ein reges Treiben und unangesprochen verlässt niemand die Hallen mit ihren zahlreichen Gängen. Noch besser als dieser Markt hat uns der Kleidermarkt in Quatres Bornes gefallen. Dieser findet jeden Donnerstag und Sonntag statt und ist einfach sehenswert. Wenn man von der Straße in einen der engen Gänge eintritt, weiß man nicht wo man hinschauen soll, denn alles ist voll mit verschiedensten Kleidungsstücken. Vom Pyjama bis zum Abendkleid gibt es hier alles. Edle Stoffe werden als Meterware gehandelt. Man kommt an keinem Stand vorbei ohne dass man das aktuelle Angebot präsentiert bekommt. So tauchten wir in ein Gewirr aus Stoffen ein, schauten und staunten. Zu weiteren schönen Eindrücken führte unser Ausflug nach Chamarel. Je weiter wir uns von der Küste Richtung Inland entfernten, desto feuchter wurde die Luft. Die Zuckerrohrfelder standen in saftigem Grün zu beiden Seiten der Straße. Hier kosteten wir frisches Zuckerrohr vom Feld. Der Geschmack ist sehr süß und doch ein wenig fruchtig. Anschließend fuhren wir zum Land der sieben Farben. Es ist beeindruckend welche Farbenpracht die Erde hier durch verschiedene chemische Reaktionen erlangte. Wenn ein Fleck Erde so oft als Paradies bezeichnet wird, erweckt er Interesse. Natürlich wollten wir auch unbedingt die viel umworbene Ile aux Cerfs besuchen. Herr Brunner war so nett und fuhr uns dorthin. Leider hatten wir an diesem Tag nicht allzu viel Glück mit dem Wetter. Was nicht heißen soll, dass es geregnet hat, es war einfach nur etwas bewölkt und nicht ganz so heiß. Wenn es auf Mauritius regnet, dann richtig und dann sollte man sich auch schleunigst nach einer Unterstellmöglichkeit umschauen. Jedoch dauern diese Regengüsse nicht lange an und schon Minuten später erwärmt die Sonne wieder den Boden. Alles dampft und kurze Zeit später hat man das Gefühl es wäre nichts geschehen. Mit einem Motorboot gelangten wir, vorbei an wirklich luxeriösen Hotels, zur Ile aux Cerfs. Wir machten einen kleinen Spaziergang über die Insel und stellten zu unserem Erstaunen fest, dass sogar auf dieser winzigen Insel ein Golfplatz ist. Die Insel liegt wie ein kleiner Klecks inmitten von türkisblauem Wasser. Am Strand waren wir ganz allein, denn die meisten Touristen blieben in der Nähe des Bootsteges oder an der Bar. Jedoch lohnt sich eine kleine Erkundungstour über die Insel. Auf Ile aux Cerfs wachsen wie auch auf Mauritius Pflanzen, die Blüten in allen erdenklichen Farben tragen. In Flic en Flac gibt es einen Supermarkt, der zu touristischen Preisen alles verkauft was der Tourist auf Mauritius braucht. Wir kauften entweder hier ein, oder wir gingen einfach zu dem kleinen Marktstand an der Ecke und suchten uns Gemüse und Obst aus. Herr und Frau Brunner versorgten uns sehr großzügig mit Papayas und Kokosnüssen aus dem eigenen Garten. Außerdem konnten wir, wenn wir wollten, uns morgens melden und sagen, dass wir abends gern etwas zu essen hätten. Dann bekamen wir von Frau Brunner ganz frisch zubereitete Gerichte. Das Essen bestand meist aus einer Salatplatte, einer Gemüseplatte, einem großen Reisteller, dem Hauptgericht und oft noch aus einer Vorspeise oder einem Nachtisch. Wir aßen bei uns oben in der Wohnung und alles hat wirklich köstlich geschmeckt. Das Hähnchen in verschiedenen Variationen hat bei uns neben dem Fisch, der fantastisch geschmeckt hat, am meisten Anklang gefunden. Der Urlaub in der Villa Brunner in Flic en Flac war für uns genau richtig. Wir haben viel erlebt und uns zugleich rundum entspannen können. Es war sicherlich nicht die letzte Reise nach Mauritius. Schauen Sie doch einfach mal auf der Seite von Familie Brunner vorbei: www.villa-brunner.com |